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ISBN/EAN: 978-3-16-154567-2
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2016
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
62 S.
Format (T/L/B):
0.5 x 23.2 x 15.5 cm

Hersteller:
Jana Trispel
trispel@mohrsiebeck.com
Wilhelmstraße, 18
DE 72074 Tübingen


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Das Glücksspielkollegium und die grundgesetzlichen Grenzen von Länderkooperationen

Die verfassungsgeforderte Reform des Glücksspielwesens, Spiel und Recht

29,00 €
inkl. MwSt.

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Beschreibung

Die Bundesländer haben durch den Glücksspielstaatsvertrag eine Kooperation auf dem Gebiet des Glücksspielwesens begründet. Ein neu geschaffenes Gremium trifft die maßgeblichen Entscheidungen: das Glücksspielkollegium. Jedes Bundesland hat einen Sitz. Entschieden wird mit Zweidrittelmehrheit. Der Staatsvertrag eröffnet dem Glücksspielkollegium im grundrechtssensiblen Bereich des Glücksspielrechts weite Entscheidungsräume. Das Demokratieprinzip verlangt grundsätzlich eine effektive Aufsicht über solche Entscheidungen. Ausnahmen von diesem Erfordernis wie im Bereich des Rundfunkrechts, des Jugendmedienschutzes oder auf Grund einer länderübergreifenden Kooperation greifen nicht. Eine effektive Aufsicht über das Kollegium existiert jedoch nicht - das Demokratieprinzip wird verletzt. Der Verfassungsverstoß erstreckt sich auf die gesamten Entscheidungsstrukturen im Glücksspielwesen. Das Glücksspielrecht ist zeitnah durch eine umfassende Reform in das Maß des Grundgesetzes zu führen.

Über Gregor Kirchhof

ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Finanzrecht und Steuerrecht sowie Direktor des Instituts für Wirtschafts- und Steuerrecht an der Universität Augsburg.