Details
ISBN/EAN: 978-3-525-37317-0
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2017
1. Auflage 2017
Erschienen am:
15.05.2017
15.05.2017
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
240 S.
240 S.
Format (T/L/B):
2 x 23.5 x 16 cm
2 x 23.5 x 16 cm
Hersteller:
Vandenhoeck & Ruprecht
ute.schnueckel@brill.com
Theaterstraße 13
DE 37073 Göttingen
Vandenhoeck & Ruprecht
ute.schnueckel@brill.com
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Exploring Loyalty
Veröffentlichungen des Collegium Carolinum, Veröffentlichungen des Collegium Carolinum 136
Beschreibung
Das Konzept 'Loyalität' ermöglicht einen neuen und frischen Blick auf politische Kulturen in Geschichte und Gegenwart sowie politischen Wandel. Loyalität steht neben neueren Ansätzen aus der Geschichtsschreibung zu Emotionen und politischer Kultur wie Vertrauen, Treue, Solidarität, Patriotismus oder Identität. Zugleich bildet der Begriff besser als andere die Mehrschichtigkeit sozialer Beziehungen ab und erfasst deren vertikale und horizontale Ausprägungen. Dieser Band untersucht Loyalitäten in der Geschichte der Region Ost- und Ostmitteleuropa im 19. und 20. Jahrhundert. Der Vergleich umfasst sowohl das Russländische und das Habsburger Reich als auch die dem Zerfall beider Imperien folgende Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Die Autorinnen und Autoren gehen dabei nationalen, konfessionellen, politischen und militärischen Loyalitäten nach.
Über Jana Osterkamp, Martin Schulze Wessel
Dr. Doris Danzer studierte Neuere und Neueste Geschichte an den Universitäten Augsburg und Grenoble und promovierte 2011 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau. Sie war Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung. Heute lebt sie in München.
Schlagzeile
Wenngleich 'Loyalität' nur ein Ansatz von mehreren in der neuen Geschichtsschreibung zu Emotionen und politischer Kultur ist, eignet er sich doch besser als viele andere, Kultur und Wandel politischer Systeme zu erfassen. Loyalität bildet die Mehrschichtigkeit sozialer Beziehungen ab und erfasst dadurch deren vertikale und horizontale Ausprägungen gleichermaßen. Die Autoren vergleichen dabei sowohl das Russländische und das Habsburger Reich als auch die dem Zerfall beider Imperien folgende Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und deren ideologische Verfasstheit.