Details

ISBN/EAN: 978-3-935530-98-9
Einband: kein Einband
Weitere Details
Sprache:
Deutsch
Umfang:
124
Weitere Details arrow_forward_ios

Hinter verschlossenen Türen Teil 2

Erlebnisse im Schlüsselnotdienst

8,50 €
inkl. MwSt.

Sofort Lieferbar

Vorrätige Exemplare
9 Stück

Inhalt

Es ist schon eine geraume Zeit her, seit meine ersten Erzählungen unter dem Titel „Hinter verschlossenen Türen“ erschienen.
Ich freute mich darüber, welchen Anklang sie bei vielen Bürgern unserer Kleinstadt fanden. Sehr bald war die Auflage soweit geschrumpft, dass von vielen Seiten der Wunsch nach Neuauflage geäußert wurde.
Das wäre freilich leicht möglich gewesen. Andererseits waren in den vergangenen Jahren einige spektakuläre Fälle dazu gekommen, die es Wert waren, aufgezeichnet und bewahrt zu werden. Und so einen recht guten Anschluss an die vorher geschilderten Fälle zu bilden. Ich erkannte auch selbst, dass ein Mangel im ersten Heft hauptsächlich in einer zu geringen Bebilderung bestand. Immer wieder sah ich, wie Interessenten nach Fotos zu den einzelnen Geschichten suchten. Sie wollten durch Bilder ihr nunmehr angeregtes Interesse, oder sagen wir auch ihre Neugier noch stärker vertieft zu wissen. Natürlich war es nicht möglich, jeden einzelnen Fall fotografisch zu dokumentieren, das wäre weit über eine sachliche Erzählung hinaus gegangen.
Diesen Mangel hoffe ich, in dieser zweiten Folge begegnen zu können, indem ich möglichst Originalfotos beifüge, oder, wo das nicht möglich ist, annähernde Bilddokumente beifüge. Ich hoffe, dass damit die Anschaulichkeit erhöht wird.
Im ersten Teil hatte mir ein junger, kreativer und fleißiger Fotograf geholfen, die wenigen Bilder zur Illustration bereitzustellen. Ich kannte ihn schon längere Zeit und hatte mich auch bei dieser Gelegenheit länger mit ihm unterhalten.
Niemand ahnte, dass er nur wenige Wochen später durch einen unglücklichen Vorgang sein Leben verlieren würde und mir selbst den Stoff für eine Geschichte liefern würde, die in diesem Heft zu erzählen sein wird.
Das Leben geht eben oft seine eigenen und seltsamen Wege. Oft wurde ich auch gefragt, warum in meinen Erzählungen die Namen immer etwas undeutlich oder verschleiert dargestellt wären und nur Eingeweihte genau wüssten, wo und was passiert wäre. Es ist wohl klar, dass aus Gründen des Schutzes der Familien und Angehörigen vieles verdeckt werden musste, doch das änderte nichts an der Wahrhaftigkeit der Sachverhalte.
Meine Arbeit als Schlüsseldienst habe ich weitergeführt. Ob am Tag oder in der Nacht - immer war ich bereit zu helfen. Natürlich mache ich es nicht für umsonst, denn es ist auch ein Teil meines täglichen Erwerbes. Um heute geschäftlich bestehen zu können, sollte man flexibel sein und alles mit einer gewissen Freude machen. Ich glaube, es hat sich schon herumgesprochen, dass meine Preise vertretbar sind und von den auswärtigen Schlüsseldiensten stark nach unten abweichen. Oft höre ich von den Leuten, dass sie utopische Preise bezahlt haben.
Es wurde eben glashart ihre Notsituation ausgenutzt. Erfreulich ist, dass die Polizei noch immer ein gutes Verhältnis zu mir und meiner Arbeit hat. In den zwanzig Jahren unserer Zusammenarbeit haben wir gemeinsam viele und nicht immer ungefährliche Aufgaben gelöst. Günstig ist, dass ich ortsansässig bin und schnell zur Verfügung stehe. In vielen Fällen ist dies sehr wichtig, vor allem, wenn es um Menschenleben geht, wo jede Minute zählt.