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ISBN/EAN: 978-3-946392-71-2
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2026
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Erschienen am:
02.02.2026
02.02.2026
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
180 S.
180 S.
Format (T/L/B):
1.7 x 18.7 x 13.8 cm
1.7 x 18.7 x 13.8 cm
Hersteller:
Gans Verlag
Ulrich Leinz
produktsicherheit@gansverlag.de
Katzlerstr. 13
DE 10829 Berlin
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Die schlaffen Völker mit Göttersprüchen entzünden
Leben und Nachleben Friedrich Hölderlins sowie einige Antworten, die er auf heutige Fragen zu geben hat
Beschreibung
Kurt Oesterle gelingt mit diesem Essay eine prägnante Darstellung von Leben, Werk und Rezeption Hölderlins, behandelt zentrale Themen - württembergische Herkunft, Evangelische Religiosität, Philosophie, Ökologie, Geschlechterverhältnis, Sexualität und Dichtung - in einer leicht verständlichen Sprache, die der Komplexität des Hölderlinschen Werks gerecht wird. Hölderlin lebte in einer gewaltigen Zeitenwende, der dritten in Europa: nach Renaissance und Reformation war es die Revolution von 1789, die diese Wende einleitete und sämtliche althergebrachten Einrichtungen in Politik und Gesellschaft, in Wissenschaft, Kunst und Religion in Frage stellte. Davon aufgewühlt, begann er mit den Mitteln seines Dichtens und Denkens eine grundlegende Reform der bisherigen Lebensweise - eine Art Wiederverheiligung des Lebens, um es in den Umbrüchen zu schützen und zu bewahren. So wollte Hölderlin unbedingt ein neues Zusammenleben zwischen den Menschen herbeidichten, nicht belastet von nationalem und persönlichem Ehrgeiz, von Rivalität und Karrierestreben, frei von Sexismus und Geschlechterkampf. Außerdem gehört er in die Frühzeit des demokratischen Denkens in Deutschland: Das Politische wird bei ihm stets ganzheitlich gedacht, neben dem Zwischenmenschlichen und dem Rechtsstaat umfasst es auch eine gerechte Wirtschaftsordnung sowie ein sanftmütiges Verhältnis zur Natur. Der Band ist in drei Teile gegliedert: Teil 1: Hölderlin - Vom Versuch einer Wiederverheiligung des Lebens - Teil 2: Gedichtauswahl - Von Hölderlins Jugend bis ins Alter, - Teil 3: Waiblinger, der radikale Romantiker wird Hölderlins erster Biograph