Uwe Stöß und die Frage, ›Hat jeder Schmied auch mal Glück‹
Die Geschichten beginnen ganz harmlos. Etwa mit einem Bücherregal zum Schnäppchenpreis. Oder der löblichen Absicht der Stadtverordneten, ein Denkmal aufzustellen. Mit dem Opa, der dem Enkel erzählt, wie es früher war. Mit einem in die Jahre gekommenen Paar, das noch einmal, wie in der Kindheit, Stachelbeeren klauen will. Und dann kommt es dicke! Im Bücherregal fehlt es an Büchern, wozu gibt es den Versandhandel – und was man da alles bestellen kann! Ein Denkmal, gut und schön – die SPD will Rosa Luxemburg, die Grünen stimmen zu, sofern sie mit Ziergewächsen umgeben wird, die AfD verlangt eine Goebbels-Büste, der Denkmalbeauftragte plädiert für Bob Dylan, und die städtische Amsel-Beauftragte hat auch noch ein Wörtchen mitzureden! Opas Weisheiten bringen dem Kind nichts als Ärger ein! Und hinterm Stachelbeerbusch lauert die Ordnungsmacht!
Das ist der Stoff, aus dem Humorgeschichten sind.
Das ist eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule Nordsachen in Schkeuditz.
Volkshochschule Schkeuditz/Nordsachsen, Amtsgasse 11 | 04435 Schkeuditz
Deutschland
Es war ein Treffen der ungewöhnlichen Art, damals kurz nach dem Mauerfall gleich hinter der deutsch-deutschen Grenze. Auf der einen Seite: Thomas Gottschalk, Talkmaster, Showgigant, Quotengarant, der regelmäßig bis zu 20 Millionen Zuschauer vor die Mattscheibe lockte. Auf der anderen: Gabi Thieme, engagierte Journalistin aus der DDR, stets auf der Suche nach einer guten Geschichte. Sie wollte wissen, wie der TV-Star so tickt - und das im Interview ihren Lesern zwischen Kap Arkona und Fichtelberg erzählen. Doch Gottschalk? Hatte keine Lust auf Presse. Zur After-Show-Party nach der ZDF-Sendung in Hof prallten Welten aufeinander. Bis die Ostreporterin am späten Abend zu einem simplen Trick griff ...
Tauchen Sie ein in lebendige Diskussionen rund um Politik und Gesellschaft! Unsere Dialogrunde bietet Ihnen vielseitige Gelegenheit, sich aktiv einzubringen und gemeinsam mit anderen engagierten Bürger*innen und unseren Gästen ins Gespräch zu kommen. Entdecken Sie spannende Themen, teilen Sie Ihre Meinungen und Ideen und gestalten Sie mit uns demokratische Gesprächskultur.
Fast jeder Fernsehzuschauer in der DDR kannte den Mann mit dem schwer zu buchstabierenden und ebenso schwer auszusprechenden Namen, der jeweils zu Beginn und am Ende einer Folge von ›Der Staatsanwalt hat das Wort‹ erklärende Worte für den Fall und seine Protagonisten fand und letztlich dann auch über das entsprechende Urteil informierte.
Autor Michael Schuster (Foto) war unteranderem Aufnahmeleiter am Set von ›Der Staatsanwalt hat das Wort‹ im Jahr 1981 und lässt die Zuhörer am Abend an der Entstehung der 75. Folge der Reihe ›Nachtpartie‹ teilhaben, die er anhand von Dokumenten und persönlichen Erinnerungen rekonstruiert hat.