Im Schatten der Wende – Lesung und Gespräch mit Frank Goldammer

Dezember 1989. Die Mauer ist gefallen. Der angehende Kriminalpolizist Tobias Falck tritt bei dem neu gegründeten Kriminaldauerdienst in Dresden an – und wird vor große Herausforderungen gestellt. Drogenhandel, Prostitution, Mord auf offener Straße – die Kriminalität im Osten verändert sich drastisch. Und es ist völlig unklar, welche Rechtsgrundlage für ostdeutsche Polizeiarbeit kurz nach der Wende gilt. Das KDD-Team gerät zusehends unter Druck, vor allem als plötzlich eine westdeutsche Kollegin auftaucht und um Amtshilfe bei der Suche nach einem Auftragskiller ersucht …

  • Veranstalter Stadtbibliothek Schkeuditz

Stadtbibliothek Schkeuditz, Bahnhofstraße 9 in Schkeuditz
Deutschland

Türen auf mit der Maus im Friedgarten Mitteldeutschland

csm_news-maus-tueroeffnertag.jpgWas passiert eigentlich, wenn jemand stirbt? Wer kümmert sich um ihn, wo kommt er hin, wie kann ich Abschied nehmen? Wir helfen dir Antworten zu finden.

Der Friedgarten Mitteldeutschland ist ein Friedhof- und zwar ein ganz besonderer. Es ist keine finstere, alte Anlage voller Grabsteine, sondern ein bunter, offener Garten. Ein Ort für die, die bleiben- eine Verbindung zwischen den Lebenden und Verstorbenen. Mit einem altersgerechten und interessanten Rahmenprogramm möchten dir unsere freundlichen, geschulten Mitarbeiter diesen besonderen Ort vorstellen.

Für die Teilnahme ist eine Begleitung durch eine oder mehrere Erwachsene Personen erforderlich.

Hinweis: Anmeldung notwendig
telefonisch unter 034605 / 45 39 – 121 oder per E-Mail an: veranstaltungen(at)friedgartenhaus.de

Weitere Infos gibt es auch unter WDR Maus hier.


Flamarium Saalkreis, Am Flamarium 1 in 06184 Kabelsketal OT Osmünde
Deutschland

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Das Astoria – Biografie eines Hotels

Als Teil zahlreicher Berichterstattungen und Filme war es weltweit in aller Munde und zeugt vom Pomp längst vergangener Zeiten: Das Hotel Astoria in Leipzig. Nun wird die Nostalgie um das Hotel wieder zum Leben erweckt. Henner Kotte betrachtet das Gebäude in seinem neuen Buch ›Astoria Leipzig. Die Biografie eines Hotels‹ in einem neuen Licht. Mithilfe von Zeitzeugen, unzähligen Archivbesuchen, Sekundärquellen sowie historischen Fotos gelingt es Kotte, den Mythos Astoria wieder sichtbar zu machen.

  • Veranstalter Stadtbibliothek Schkeuditz
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Astoria Leipzig
Henner Kotte
Astoria Leipzig
Biografie eines Hotels
EAN: 978-3-96311-537-0
Es wurde darüber berichtet. Es wurde darüber geschrieben. Es wurden darüber und darin Filme gedreht. Das Hotel Astoria in Leipzig ist aus der Stadtgeschichte der letzten hundert Jahre nicht wegzudenken. Am 5. Dezember 1915, mitten im Ersten Weltkrieg, eröffnet, gehörte das Hotel bald zu den ersten Adressen Deutschlands und zählte unzählige Prominente zu seinen Gästen. Hier logierten u.a. Johannes Heesters, Henny Porten und Hans Albers. In der DDR behielt das nunmehrige Interhotel seinen Glanz, beherbergte insbesondere zur Messezeit ebenfalls Gäste aus aller Welt. Und auch nach 1989 gaben sich Stars wie David Hasselhoff, Mario Adorf, Steffi Graf oder David Copperfield die Klinke in die Hand. Am 31. Dezember 1996, nach 81 Jahren, ist damit Schluss, bis heute ist es nicht gelungen, das Haus wieder zum Leben zu erwecken. Alljährlich am 5. Dezember treffen sich die ehemaligen Mitarbeiter des Leipziger Hotels Astoria und gedenken ihrer verlorenen Arbeitsplätze, der legendären Unterkunft und Bleibe. Das Hotel war ihnen Berufung, weniger Job, für den sie Höchstqualität und -leistung gaben. Über achtzig Jahre haben Generationen von Zimmermädchen, Kellnern, Köchen, Liftboys und anderen dienstbaren Geistern das Astoria zum ersten Haus am Platze gemacht. Service, Küche und Ambiente besaßen über die Stadt hinaus, über die Grenzen Deutschlands hinweg bis nach Übersee einen ausgezeichneten Ruf. Mithilfe einer Vielzahl von Originalstimmen, entlegensten Archivalien und Sekundärquellen sowie zahlreichen Abbildungen gelingt es Henner Kotte, den alten Glanz des Astoria wiederzubeleben.

Sofort Lieferbar

24,00 €

Deutschland

Lesung Stadtbibliothek mit Ines Geipel mit Umkämpfte Zone

Woher kommt die große Wut im Osten? Fremdenfeindlichkeit und Hass auf den Staat: Verlieren wir den Osten Deutschlands? Das Buch sucht Antworten auf das Warum der Radikalisierung, ohne die aktuell bestimmende Opfererzählung nach 1989 zu bedienen. Es erzählt von den Schweigegeboten nach dem Ende der NS-Zeit, der Geschichtsklitterung der DDR und den politischen Umschreibungen nach der deutschen Einheit. Verdrängung und Verleugnung prägen die Gesellschaft bis ins Private hinein, wie die Autorin mit der eigenen Familiengeschichte eindrucksvoll erzählt.

»Ein wirklich grandioses Buch. Kein Wort zu viel und jeder einzelne Satz ein Volltreffer. Eins der wichtigsten Bücher des Jahres.« Markus Lanz, ZDF - Markus Lanz, 26.02 und 11.04.2019

Seit 2015 haben sich die politischen Koordinaten unseres Landes stark verändert - insbesondere im Osten Deutschlands. Was hat die breite Zustimmung zu Pegida, AfD und rechtsextremem Gedankengut möglich gemacht? Ines Geipel folgt den politischen Mythenbildungen des neu gegründeten DDR-Staates, seinen Schweigegeboten, Lügen und seinem Angstsystem, das alles ideologisch Unpassende harsch attackierte. Seriöse Vergangenheitsbewältigung konnte unter diesen Umständen nicht stattfinden. Vielmehr wurde eine gezielte Vergessenspolitik wirksam, die sich auch in den Familien spiegelte - paradigmatisch sichtbar in der Familiengeschichte der Autorin. Gemeinsam mit ihrem Bruder, den sie in seinen letzten Lebenswochen begleitete, steigt Ines Geipel in die›Krypta der Familie‹ hinab.
Verdrängtes und Verleugnetes in der Familie korrespondiert mit dem kollektiven Gedächtnisverlust. Die Spuren führen zu unserer nationalen Krise in Deutschland.

  • Veranstalter Stadtbibliothek Schkeuditz
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Umkämpfte Zone
Ines Geipel
Umkämpfte Zone
Mein Bruder, der Osten und der Hass
EAN: 978-3-608-96372-4
Woher kommt die große Wut im Osten? Fremdenfeindlichkeit und Hass auf 'den Staat': Verlieren wir den Osten Deutschlands? Das Buch sucht Antworten auf das Warum der Radikalisierung, ohne die aktuell bestimmende Opfererzählung nach 1989 zu bedienen. Es erzählt von den Schweigegeboten nach dem Ende der NS-Zeit, der Geschichtsklitterung der DDR und den politischen Umschreibungen nach der deutschen Einheit. Verdrängung und Verleugnung prägen die Gesellschaft bis ins Private hinein, wie die Autorin mit der eigenen Familiengeschichte eindrucksvoll erzählt. 'Ein wirklich grandioses Buch. Kein Wort zu viel und jeder einzelne Satz ein Volltreffer. Eins der wichtigsten Bücher des Jahres.' Markus Lanz, ZDF - Markus Lanz, 26.02.2019 Seit 2015 haben sich die politischen Koordinaten unseres Landes stark verändert - insbesondere im Osten Deutschlands. Was hat die breite Zustimmung zu Pegida, AfD und rechtsextremem Gedankengut möglich gemacht? Ines Geipel folgt den politischen Mythenbildungen des neu gegründeten DDR-Staates, seinen Schweigegeboten, Lügen und seinem Angstsystem, das alles ideologisch Unpassende harsch attackierte. Seriöse Vergangenheitsbewältigung konnte unter diesen Umständen nicht stattfinden. Vielmehr wurde eine gezielte Vergessenspolitik wirksam, die sich auch in den Familien spiegelte - paradigmatisch sichtbar in der Familiengeschichte der Autorin. Gemeinsam mit ihrem Bruder, den sie in seinen letzten Lebenswochen begleitete, steigt Ines Geipel in die 'Krypta der Familie' hinab. Verdrängtes und Verleugnetes in der Familie korrespondiert mit dem kollektiven Gedächtnisverlust. Die Spuren führen zu unserer nationalen Krise in Deutschland. 'Das Buch "Umkämpfte Zone" hat mich sehr beeindruckt - durch die Fülle treffender Beobachtungen und scharfsinniger Analysen [.]. Insbesondere die Ausführung zum Buchenwald-Mythos, zur AfD und zur Blockade des ostdeutschen Wegs in eine Verantwortungsgesellschaft finde ich treffend. Und wie recht Ines Geipel hat: "50 Jahre Diktatur-Welt kann mit Pampern, Regionalismus und Rückzug aus dem Politischen nicht bewältigt werden"!' Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a. D. 'Geipel aber verknüpft die eigene Familiengeschichte so gekonnt und kühl mit der Geschichte der DDR, wechselt derart einleuchtend zwischen intimen Mikro- und historischen Makrokosmos hin und her, dass daraus ein beeindruckendes Buch über die jahrzehntelange Mehrfachvergletscherung einer Gesellschaft wurde.' Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung, 01.03.2019

Nicht lieferbar

20,00 €
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Umkämpfte Zone
Ines Geipel
Umkämpfte Zone
Mein Bruder, der Osten und der Hass
EAN: 978-3-608-98380-7
Woher kommt die große Wut im Osten? Fremdenfeindlichkeit und Hass auf 'den Staat': Verlieren wir den Osten Deutschlands? Das Buch sucht Antworten auf das Warum der Radikalisierung, ohne die aktuell bestimmende Opfererzählung nach 1989 zu bedienen. Es erzählt von den Schweigegeboten nach dem Ende der NS-Zeit, der Geschichtsklitterung der DDR und den politischen Umschreibungen nach der deutschen Einheit. Verdrängung und Verleugnung prägen die Gesellschaft bis ins Private hinein, wie die Autorin mit der eigenen Familiengeschichte eindrucksvoll erzählt. 'Ein wirklich grandioses Buch. Kein Wort zu viel und jeder einzelne Satz ein Volltreffer. Eins der wichtigsten Bücher des Jahres.' Markus Lanz, ZDF - Markus Lanz, 11.04.2019 Seit 2015 haben sich die politischen Koordinaten unseres Landes stark verändert - insbesondere im Osten Deutschlands. Was hat die breite Zustimmung zu Pegida, AfD und rechtsextremem Gedankengut möglich gemacht? Ines Geipel folgt den politischen Mythenbildungen des neu gegründeten DDR-Staates, seinen Schweigegeboten, Lügen und seinem Angstsystem, das alles ideologisch Unpassende harsch attackierte. Seriöse Vergangenheitsbewältigung konnte unter diesen Umständen nicht stattfinden. Vielmehr wurde eine gezielte Vergessenspolitik wirksam, die sich auch in den Familien spiegelte - paradigmatisch sichtbar in der Familiengeschichte der Autorin. Gemeinsam mit ihrem Bruder, den sie in seinen letzten Lebenswochen begleitete, steigt Ines Geipel in die 'Krypta der Familie' hinab. Verdrängtes und Verleugnetes in der Familie korrespondiert mit dem kollektiven Gedächtnisverlust. Die Spuren führen zu unserer nationalen Krise in Deutschland. 'Das Buch "Umkämpfte Zone" hat mich sehr beeindruckt - durch die Fülle treffender Beobachtungen und scharfsinniger Analysen [.]. Insbesondere die Ausführung zum Buchenwald-Mythos, zur AfD und zur Blockade des ostdeutschen Wegs in eine Verantwortungsgesellschaft finde ich treffend. Und wie recht Ines Geipel hat: "50 Jahre Diktatur-Welt kann mit Pampern, Regionalismus und Rückzug aus dem Politischen nicht bewältigt werden"!' Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a. D. 'Geipel aber verknüpft die eigene Familiengeschichte so gekonnt und kühl mit der Geschichte der DDR, wechselt derart einleuchtend zwischen intimen Mikro- und historischen Makrokosmos hin und her, dass daraus ein beeindruckendes Buch über die jahrzehntelange Mehrfachvergletscherung einer Gesellschaft wurde.' Alex Rühle, Süddeutsche Zeitung, 01.03.2019

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Stadtbibliothek Schkeuditz, Bahnhofstraße 9 in Schkeuditz
Deutschland

Die anderen Leben

›Die anderen Leben‹ - Dialogische Lesung und anschließende Diskussion zum 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution

2019 feiern wir den 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution. Die letzte Bundestagswahl hat auch im Osten des Landes schockierende Wahlergebnisse erzielt und die Fragen nach dem "Warum" und "Woher" werden lauter und dringender. Was wir heute brauchen ist die intensive Auseinandersetzung mit der "kleinsten Zelle der Gesellschaft", der Familie. Wie begeben sich ostdeutsche Familien in die direkte konfrontative Auseinandersetzung? Sabine Michel und Dörte Grimm beschäftigen sich in ihrer Arbeit als Regisseurinnen und Autorinnen seit Jahren intensiv mit ostdeutschen Themen und haben für den Gesprächsband "Die anderen Leben" zehn aufschlussreiche, berührende und aufwühlende Gespräche zwischen ostdeutschen Kindern und ihren Eltern aufgeschrieben. Sie dokumentieren, wie ehrlich und entwaffnend gesprochen wird, über das, was tatsächlich in den Familien passiert ist, vor, nach der Wende und bis heute.

In diesem Zusammenhang findet eine dialogische Lesung von Eltern-Kind-Gesprächen aus "Die anderen Leben" mit emotionalem Tiefgang statt. Im Anschluss bieten die Autorinnen durch Fragen und Antworten für die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Erfahrungen zu teilen und einen Ausflug in die eigene Biografie zu wagen.

Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung im Rahmen der Schkeuditzer Kulturtage angeboten. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

  • Veranstaltung der Stadtbibliothek Schkeuditz

Stadtbibliothek Schkeuditz, Bahnhofstraße 9 in Schkeuditz
Deutschland

KrimiLounge zur IHK

Zum zweiten Mal findet die KrimiLounge zur IHK während der Leipziger Buchmesse statt. Spannung pur mit dem Krimi-Autor Bernd Kaufholz, Andreas M. Sturm, Jan Flieger und Axel Starke sowie der Krimi-Autorin Gisel Witte. Durch den Abend führt sie die Berliner Krimi-Autorin Martina Arnold.

Bernd Kaufholz mit ›Das Leichenpuzzle von Anhalt‹ meldet sich mit neuen Fällen zurück, in denen die Kriminalpolizei des Bezirkes Halle ermittelte.

Andreas M. Sturm präsentiert den 5. Fall des Dresdener Kommissarinnen-Duos Wolf und König.

Mit Jan Flieger begeben wir uns auf die Spur eines Serienmörders.

In Gisela Wittes ›Herrenhaus‹ geraten die Bewohnerinnen an einem religiös-fanatischen Serienkiller.

In ›Nebel der Erinnerung‹ von Axel Starke bekommen die Leipziger Ermittler es mit einer Leiche im Kulkwitzer See zu tun.

Autoren/Titel
Andreas M. Sturm mit ›Todesangst‹
Bernd Kaufholz mit › Das Leichenpuzzle von Anhalt‹
Gisela Witte mit ›Herrenhaus‹
Jan Flieger mit ›Der Serienmörder, den man nicht stellte‹
Axel Starke mit ›Nebel der Erinnerung‹

Veranstalter Verlag edition krimi c/o Buchhandlung Schkeuditz

 

Deutschland

KurzKrimiNacht zur IHK Leipzig

Kurzkrimiautorinnen und- autoren stellen ihre Mordsstorys aus verschiedenen Anthologien vor. Da geht es um Märchenmorde, wo die (tödliche) Wahrheit und wie es sich wirklich zugetragen hat. In den neuen Sachsenmorde wird die dunkle Seite von Sachen betrachtet und führen den Leser schonungslos zu den Abgründen der menschlichen Gesellschaft. Um sich ungebetene Bekanntschaften vom Hals zu halten, liefern die brandneuen Giftmorde tödliche Anleitungen. Ein mörderisch guter Abend mit einem bunten Strauß aus kleinen Morden und Gaunereien.

Autoren: Martina Arnold, László I. Kish, Ulrike Bliefert, Hartwig Hochstein, Franziska Steinhauer, Bernd Köstering

Veranstaltung der Buchhandlung Schkeuditz und Verlag edition krimi

IHK Leipzig, Goerdelerring 5 in Leipzig
Deutschland

Krimi-Event in der Stadtbibliothek Schkeuditz

Am heutigen Abend geht es wieder mörderisch in der Stadtbibliothek Schkeuditz zu. Die Autorin Martina Arnold präsentiert den neuen Kurzkrimiband Sachsenmorde 3. Erleben Sie die dunkle Seite von Sachsen. Der Autor Jan Flieger nimmt sich dem Thema unentdeckten Mordfälle an und geht der Frage nach über die Dunkelziffer der nicht entdeckten Serienmörder in Deutschland.

Martina Arnold: Sachsenmorde 3 - 13 packende Thriller aus dem Freistaat
Möchten Sie Sachsen einmal ganz anders kennenlernen? Sich auf eine Reise zur dunklen Seite des Freistaats begeben? Dann ist der 3. Band der Sachsenmorde genau das Richtige für Sie. In 13 Krimis weht ein mörderischer Wind durch das Bundesland, wenn die beteiligten Autorinnen und Autoren tödliche Psychopathinnen, finstere Rächer und anderes lichtscheues Gesindel ihr Unwesen treiben lassen. Kein Landkreis, keine der drei kreisfreien Städte wird ausgespart, wenn Verbrecher blutige Taten in den blühenden Landschaften verüben.

Jan Flieger: Der Serienmörder, den man nicht stellte
Über die Dunkelziffer der nicht entdeckten Serienmörder in Deutschland gibt es nur Vermutungen. So auch über die Zeit unmittelbar vor der Wende und in der danach. Ein Mann fährt mit seinem Brummi herum in den neuen Bundesländern, ein Mann, der als Serienkiller junge Tramperinnen tötet und dann tief in den Wäldern vergräbt. So gelten die Toten nur als vermisst. Und die Herren der Mordkommission sind sowieso ausgelastet, sie haben Tote genug, so auch ein Opfer im Wagen der Geisterbahn eines Rummels. Bis hoch an die Ostsee treibt sie die Jagd nach dem Mörder. Aber das Morden des Serienkillers geht weiter, nur die Abstände zwischen seinen Taten werden kürzer. Der Chef der Mörderjäger hat zwar eine dunkle Ahnung von seiner Existenz, aber keine Opfer. Doch ausgerechnet er muss seinen Hut nehmen. Was aber geschieht, wenn das Monster nie gefasst wird?
Wahrheit und Fiktion in einem ›underground crime‹ der besonderen Art, mit einem Ende, das gewiss schockt, weil die Leserin oder der Leser es so nicht erwarten.

Deutschland

Unsere Russischen Jahre von und mit Simone Trieder

Als »lebende Reparation« in der Sowjetunion

Zweieinhalbtausend Familien werden am Dienstag, dem 22. Oktober 1946, in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands in einer Geheimaktion von sowjetischen Militärs aus dem Schlaf gerissen. Nur Stunden später sitzen sie im Zug mit unbekanntem Ziel. Die Väter sind Ingenieure und Techniker der Flugzeug- und Maschinenindustrie. Eine lebende Reparation – auf unbekannte Dauer.

Doch die 22-jährige Studentin Ida findet es gar nicht übel, das kriegszerstörte Deutschland hinter sich zu lassen: »Warum nicht Moskau?«
Der Roman basiert auf dem Tagebuch eines »Russlandkindes«, der Mutter der Autorin. Mit weiteren Stimmen von Zeitzeugen entsteht ein Kaleidoskop der fünf bis acht Jahre Russlandzeit der Kinder der verschleppten Spezialisten, die sehr unterschiedlich erlebt und bewertet werden. Gemeinsam ist allen der Bruch in der Biografie, ein Gezeichnetsein für immer.

  • Veranstalter Stadtbibliothek Schkeuditz

 

Stadtbibliothek Schkeuditz, Bahnhofstraße 9 in Schkeuditz
Deutschland

Ernst Paul Dörfler liest aus ›Nestwärme‹

»Ernst Paul Dörfler ist nicht nur ein bedeutender Naturschützer. Er ist auch ein intimer Kenner bedrohter heimischer Vogelarten.« Jonathan Franzen

Ein Leben mit der Sonne statt nach der Uhr, faire partnerschaftliche Beziehungen, Gewaltverzicht und klimaneutrale Mobilität - was können wir von Vögeln lernen? "Nestwärme" ist ein überraschendes Buch über das Sozialverhalten unserer gefiederten Nachbarn, ein Plädoyer für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur - und eine augenzwinkernde Aufforderung, das eigene Leben hin und wieder aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Der vielfach ausgezeichnete Naturschützer Ernst Paul Dörfler hat ein berührendes Buch über das geheime Leben der Vögel geschrieben, die oft friedvoller und achtsamer miteinander umgehen als wir Menschen.

  • Veranstalter Stadtbibliothek Schkeuditz

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

Stadtbibliothek Schkeuditz, Bahnhofstraße 9 in Schkeuditz
Deutschland